Einführung von Werte-Management

Werte-Management ist etwas für Gewinner – alle Seiten gewinnen. Denn Unternehmenswerte wirken auf vielen Ebenen. Sie formen Ihre Unternehmenskultur. Sie prägen die Haltung der Menschen im Unternehmen. Ihre Unternehmenswerte sind quasi die Visitenkarte für Ihre Außenbeziehungen.
Wenn Sie heute neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen möchten, werden Sie erleben: Viele Bewerber finden gelebte Werte bei einem Arbeitgeber ähnlich wichtig wie gute Bezahlung. Banken und Investoren achten ebenfalls darauf: Ein guter, bewusster Umgang mit Werten gilt dort als Kriterium für Investitionen, als Ausweis guter Führung.
Wie läuft das ab, wenn wir uns zusammen auf den Weg machen? Wir reden darüber, wie Sie Ihre Unternehmenswerte definieren. Wir finden heraus, wie wir diese Werte in Ihre Prozesse einarbeiten. Wie wir darüber kommunizieren und wie wir Ihre Führungskräfte zu Multiplikatoren schulen. Ein gewinnbringender Prozess, den ich gerne unterstütze.

Wie der Weg dorthin aussieht

Wir starten mit ein paar einfachen Fragen. Wozu wollen Sie ein Werte-Management-System einführen? Was soll sich mit der Einführung wirklich ändern? Wieviel Arbeit bedeutet das und wieviel können Sie auch selbst leisten? Gemeinsam schauen wir, was von den wesentlichen Bausteinen bei Ihnen schon vorhanden ist. Wir finden heraus, was noch fehlt.

Aus diesen und anderen Fragen entwickeln wir zusammen einen Plan: einen Einführungsplan, den es so noch nie und nirgends gab. Weil wir dabei Sie ins Zentrum stellen, Ihre individuellen Ziele und Belange. Dann beginnt die eigentliche Einführung. Dies ist vor allem eine Aufgabe der Führung und der Führungskräfte.

Was es Ihrem Unternehmen bringt

Was Sie davon haben, wenn Sie ein Werte-Management-System einführen? Viel. Ganz konkret bedeutet das:

Sie formen den Charakter des eigenen Unternehmens.

Sie stärken die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen.

Sie fördern die Loyalität der Belegschaft.

Sie überzeugen zukünftige Beschäftigte und Investoren.

Sie erhöhen Ihre Rechtssicherheit.

Sie bauen einen guten Ruf auf, eine Reputation, und erhalten dies auch.

Sie treten Marktteilnehmern, Lieferanten, Kunden und all Ihren Partnern vertrauenswürdig entgegen.

Sie zeigen, dass Sie nachhaltig wirtschaften.

Sie wirken sinnstiftend, vertrauens- und motivationsfördernd.

Sie geben Entscheidungs-, Verhaltens- und Handlungsorientierung.

Wann Unternehmen davon profitieren

Eine gelebte Wertkultur hat positiven Einfluss auf Ihren Unternehmenserfolg. Daran zweifelt heute keiner mehr. Schlüssel ist allerdings die Praxis. Werte müssen nicht nur niedergeschrieben, sondern auch kommuniziert und (vor-)gelebt werden. Wo Sie Werte aktiv mit Leben füllen, wirken Sie nach innen und nach außen: nach innen als Maßstab für eine gute Unternehmenskultur, nach außen als Maßstab für gute Führung. Dies gelingt aber nur, wenn Sie dafür aktiv werden.

Werte-Management bringt alle weiter, große wie kleine Unternehmen und Organisationen. Auch in kleinen Strukturen und mit weniger Menschen lassen sich Bausteine umsetzen. So, dass es zum Unternehmen passt. Gerade auch bei Start-ups und bei Unternehmen, die sich in einer Entwicklungsphase befinden, können wir gemeinsam mit kleinem Aufwand große Effekte erzielen

Wie wir das umsetzen: vier Bausteine

Wie kommen die Werte ins Unternehmen? Was ist zu tun, damit das Werte-Management bei den Menschen ankommt und wirklich einen spürbaren Unterschied macht? Ich begleite Sie durch einen Prozess, dem vier Bausteine zugrunde liegen.

Baustein 1


Werte und Grundsätze Ihres Unternehmens

In der ersten Phase finden wir die leitenden Werte Ihres Unternehmens und formulieren diese so, wie sie später gelebt werden sollen – das ist die sogenannte schriftliche Kodifizierung. Viele Unternehmen haben bereits Formulierungen, beispielsweise in ihrem Leitbild oder in Beschreibungen auf der Internet-Seite mit der Überschrift „Wer wir sind und was wir wollen“. Wir prüfen gemeinsam: Sind das bei Ihnen wirklich die richtigen Themen, die richtigen Worte? Indem wir dies noch einmal durchleuchten und dann festigen, wird aus Ihrer Selbstbeschreibung ein Stück strategische Ausrichtung.

Baustein 2


Regeln und Geschäftsprozesse

In der zweiten Phase überlegen wir, in welchen Situationen und Konstellationen Ihre Werte ganz konkret werden. Wo und wie diese spürbar werden in Geschäftsprozessen. Und wie wir solche Prozesse mit Verhaltensgrundsätzen, Richtlinien und Handlungsanweisungen gestalten können. Anschließend setzen wir das um: in Ihrer internen und externen Kommunikation.

Baustein 3


Management-Instrumente

In der dritten Phase erarbeiten wir die Instrumente, mit denen Sie Ihre Werte schrittweise umsetzen. Diese Instrumente, die Management-Instrumente, müssen zu Ihrem Unternehmen passen. Und sie müssen systematisch greifen.

Das können Schulungskonzepte sein. Vielleicht hilft es, wenn Sie einen Ansprechpartner für Problemfälle benennen (Ombudsperson). Oft ist es auch sinnvoll, nach einiger Zeit eine Auditierung anzustreben, um zu klären, ob die Ziele auch wirklich eintreten.

Baustein 4


Werte und Grundsätze Ihres Unternehmens

In der vierten Phase stehen die Personen im Fokus, die fürs Werte-Management-System besondere Verantwortung übernehmen. Die zentrale Verantwortung muss in der Geschäftsführung angesiedelt werden, bei einem Geschäftsführer oder einer Vorstandsperson. Außerdem brauchen wir ein Team, einen Lenkungsausschuss, für die Praxis. Dieses Team berät beispielsweise über Abweichungen, initiiert Weiterentwicklungen und kümmert sich darum, dass das Werte-Management sinnvoll vernetzt wird mit anderen Systemen innerhalb des Unternehmens, beispielsweise Risikomanagement, Compliance-Management oder Qualitätsmanagement. Dabei orientieren wir uns am Standard  WerteManagementSystemZfW des Zentrums für Wirtschaftsethik.

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