Compliance-Baukasten

Wie „macht“ man Compliance? Wie funktioniert Integrität im Alltag? Das fragen sich längst nicht nur die Großen. Auch Mittelständler und kleinere Unternehmen müssen sich darum kümmern.
Theoretisch. Klappt aber nicht immer. Manche finden es schlicht überflüssig: Man hält die Gesetze und Normen ein, plus ein bisschen „gute Kinderstube“ und vernünftiges Verhalten, das langt doch! Oder?
Irrtum! Gerade gegen mittelständische Unternehmen hat sich in den letzten Jahren die Gangart von Behörden und Gerichten deutlich geändert. Es geht vor allem um Korruption und Kartellrecht. Im Zweifelsfall haftet der Geschäftsführer persönlich für das Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter. Zumindest dann, wenn er vorab nicht genügend getan hat, um das Fehlverhalten zu verhindern. Unwissen ist keine Ausrede. Es drohen Bußgelder, oder man wird von öffentlichen Ausschreibungen ausgeschlossen.
Besser, man baut vor. Das muss keine große Lösung sein. Mit dem Compliance-Baukasten kommen wir oft weit. Und wir können ihn jederzeit erweitern.

Compliance umsetzen?

Unser Baukasten bietet eine Grundausstattung. So können Sie sich, Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbereiten. Natürlich passen wir jedes Element extra für Sie an. Wenn Sie mehr als das brauchen, sprechen Sie mich an – ich habe auch Lösungen für Ihre spezielle Branche, Ihre Unternehmensgröße, Ihre aktuellen Entwicklungen und Ihre konkrete Risikoeinschätzung.

Mit diesen fünf Elementen schaffen wir gute Grundlagen:

Compliance-Statement
Was wollen Sie in Ihrem Haus? Wir tragen das zusammen und bringen es auf den Punkt. Das Rad müssen wir dabei meist nicht neu erfinden: Denn oft gibt es dazu schon Aussagen. Die finden wir auf Ihrer Internetseite in Formulierungen wie „wer wir sind und was wir wollen“, in Ihrem Leitbild oder Ihrer Firmenbeschreibung. Wir ergänzen Ihre Unternehmenswerte mit einem Bekenntnis zu Gesetzestreue und dazu, Normen einzuhalten.

Risikoanalyse
Meist braucht es nicht sehr lange, bis wir gemeinsam die Risiken in Ihrem Unternehmen benannt haben, auch die branchenspezifischen. Wenn wir die Risiken kennen, können wir daraus ableiten, welche Compliance-Ziele und welche Richtlinien für Ihr Unternehmen aufgestellt werden müssen. Und wir haben einen Maßstab, mit dem wir beurteilen können, wie verhältnismäßig unser weiteres Vorgehen ist.

Verhaltensrichtlinie
Indem wir einen Verhaltenskodex aufstellen, ist schwarz auf weiß geklärt, was in Ihrem Unternehmen gelten soll und was nicht. Hier legen Sie fest, was Ihre Firma in definierten Prozessen möchte und was Sie nicht bereit sind zu dulden. Die Erwartungen an Beschäftigte, Lieferanten und Geschäftspartner sind damit eindeutig dokumentiert. Dieser Arbeitsschritt ist immer ein zentraler Kristallisationspunkt.

Richtlinien nach Bedarf
Für Antikorruption, Kartellrecht und den Umgang mit Zuwendungen gibt es in vielen Unternehmen schon Regelungen. Aber sie sind nicht immer schriftlich zusammengefasst – schlecht! Denn „ungeschriebene Gesetze“ werden individuell ausgelegt. Und im Notfall helfen sie nicht, schützen weder Unternehmen noch Beschäftigte. Natürlich passen wir alle Richtlinien so an, dass sie wirklich zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passen.

Kommunikation und Schulung
Wenn Sie Ihre Bausteine umsetzen wollen, hängt viel davon ab, wie Sie das kommunizieren. Mit Unterweisungen ist es meist nicht getan. Dialog und Überzeugungsarbeit sind hier wichtig. Und Sie müssen auch miteinander diskutieren – darüber, wie so eine Situation im Alltag aussieht, welche Handlungsalternativen es gibt. Für diese Phase unterstütze ich Sie mit Tools und Methoden, Formulierungsvorschlägen und praktischen Tipps. Sie können auch Ihre Schulungen mit mir planen.

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